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Thema der SeLC 2010"Conversations make markets – Neues Lernen als Erfolgsfaktor für Wertschöpfung" Erfolgreiche Unternehmen führen mit ihren Kunden Konversationen und hören zu, was die Kunden wollen. Unternehmen schaffen Werte, indem sie die Kundengespräche aufgreifen und in Produkten und Prozessen umsetzen. Individualisierung der Märkte verlangt direktes Marketing, hohe Dialogfähigkeit und rasche Reaktion. Authentisches Auftreten, kundenorientiertes Image und hohe Reputation sind notwendig, um in diesen Konversationen bestehen zu können.„Markets are conversations“ titelte im Jahr 2000 das "Cluetrain Manifesto". Heute – rund 10 Jahre später – sind Märkte so hoch vernetzt und die Kommunikation so schnell und dicht, dass unterdessen auch die Umkehrung gilt: „Conversations make Markets“. Märkte bilden sich über die direkte Kommunikation und die Beziehungen, die Unternehmen mit ihren aktuellen und potentiellen Kunden aufbauen und pflegen. Unternehmen, die dies nicht beherrschen, werden an Bedeutung verlieren. Diese Konversationen zwischen Kunden und Unternehmen spiegeln, wie unsere Gesellschaften funktionieren:
• man ist vernetzt und dauernd in direkten oder virtuellen Gesprächen, Lernen wird interaktiv, kommunikativ und vernetzt und nimmt auf, was auf den virtuellen und globalisierten Märkten tagtäglich stattfindet. Die Inhalte des neuen Lernens sind offen. Die Konversationspartner entscheiden immer wieder neu, mit wem sie wann, wo und wie lernen wollen. Lernen an sich geschieht in Konversationen – mitten in der Wertschöpfung, mit dem Kunden, mit Kollegen, Lieferanten, Mitarbeitern und Vorgesetzten. Betriebliches Lernen findet so verstärkt jenseits formaler Ausbildungsgänge, direkt bei der Arbeit statt. Das Humankapital aus solchen Lernprozessen ist die Grundlage für künftige Geschäftserfolge, bedingt aber auch, dass sich Organisationen auf vielen Ebenen zugleich verändern müssen. Wer die Regeln der Konversation auch in der Aus- und Weiterbildung beherrscht, schafft die Grundlage für „Conversations make markets“. |